Beiträge vom Dezember, 2005

Polnisch als zweite Amtssprache

Donnerstag, 29. Dezember 2005 1:06

Neben deutsch (und dem unvermeidbaren Musiker-italienisch, das nicht zählt) wird polnisch demnächst in unserer Bassgruppe als Amtssprache eingeführt. Neben dem verehrten Kollegen Herrn K. aus Bydgoszcz können wir nun Serdecznie witamy zu Lukasz K. sagen. Er hat die Kontrabass-Stelle abgestaubt. Glückwunsch! Der Anteil von Native Polish Speakern ist damit auf 33 % gestiegen.

Dagegen ist ein Violoncello tutti auch nach zwei Probespielen noch zu haben. Ausschreibung hier.

Die Fakten:

Sinfonieorchester Wuppertal (TVK A)
GMD Toshiyuki Kamioka (und hier)
Historische Stadthalle am Johannisberg
Wuppertaler Bühnen

Die Stadt: gut zum Leben, Arbeiten und Relaxen. Nah an Köln, D’dorf und Essen. Und trotzdem grün.

Thema: Sinfonieorchester | Kommentare (0) | Autor: micha

Ab- und Aufsteiger

Mittwoch, 28. Dezember 2005 1:04

Schöner Artikel in der Süddeutschen über Ackermann, Schrempp, Zetsche und Co. von Margarita Chiari.

Über Typen, Handlungsweisen und Attitüden. Gut beschrieben. Wobei ich als Musiker und nicht direkt Beteiligter interessant finde, dass mein positiver Eindruck von Zetsche so auch in dem Bericht vorkommt. Im - betroffenen - Umfeld wurden mindestens von der älteren Generation weder Zetsche noch Schrempp gelobt.

(Ein Blog ist doch ein prima Bookmarking Place.)

Thema: Unsortiert | Kommentare (0) | Autor: micha

Köhler: Deutschland nach vorn bringen

Sonntag, 25. Dezember 2005 20:17

abgeknickter Strommast im Burgholz

Und auch für 2006 wünsche ich mir Industrievertreter, die uns hemmungslos anlügen. Ohne können wir doch gar nicht mehr, oder?

Deutschland nach vorn bringen. Aber bitte nicht mit Kernenergie. Nach v-o-r-n ! Meinte der Bundespräsident.

rechter Winkel

(Foto: nicht Münsterland, sondern WSW-Leitung zwischen Ringstraße und Küllenhahn, durch umstürzende Bäume zerstört. Seit zwei Wochen nicht repariert. Meine Tip: wegräumen, Schneise zuwachsen lassen. Sicher wird diese Leitung sowieso nie sein.)

Thema: Wuppertal/Cronenberg/Burgholz | Kommentare (1) | Autor: micha

F2 auf dem Dienstplan

Montag, 19. Dezember 2005 0:42

Familienkonzert. Paule “ich lerne deutsch” Rissmann war wieder gut.

Bericht hier.

Thema: Sinfonieorchester | Kommentare (0) | Autor: micha

Wissensmanagement, traditionelle Weise

Mittwoch, 14. Dezember 2005 14:58

Orchesterstudien

Weihnachten hat bei mir gestern abend schon angefangen. Gibt es eine größere Ehre, als die Sammlung eines geschätzten Kollegen zu bekommen?

Danke, A.W.!

Thema: Musikhochschule, Sinfonieorchester | Kommentare (4) | Autor: micha

Danke!

Mittwoch, 7. Dezember 2005 1:54

danke, Bea!

Danke für neun Jahre L***. Danke. Unglaublich.

Thema: in eigener Sache | Kommentare (1) | Autor: micha

Lüntenbeck-Quartett oder Braus-Tage I - III

Mittwoch, 7. Dezember 2005 0:46

Ab und zu wirst du gefragt, ob du für das Sinfonieorchester mit Kammermusik auftreten würdest, zwecks Werbung. Du nimmst den Kalender, checkst die Dienstpläne und sagst “ja”. Dabei rechnest du mit dem Schlimmsten: kalte Räume oder Open Air bei Regen, lärmende Besucher und schlechte Akustik. Glühwein und die Folgen.

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Schloß Lüntenbeck, Weihnachtsmarkt: Bernd Kuschmann liest vor.
Schloß Lüntenbeck, Weihnachtsmarkt: Bernd Kuschmann liest vor.

Diesmal kam alles anders. Es wurde richtig gut. Ein schöner Saal, angenehme Akustik, aufmerksame Zuhörer. Vielen Dank an die “Fair Group” für die gute Betreuung vor Ort.

Nebenbei haben wir noch das Lüntenbeck-Quartett aus der Taufe gehoben (Flöte, Violine, Viola und Violoncello). Mit einer Flötistin, der wir in Wuppertal noch sehr nachtrauern werden.

Und Thomas Braus konnte ich zum drittenmal in vier Tagen erleben. Aber bitte der Reihenfolge nach.

Braus-Tage I: Kaum war Peter fort, da kam aus dem Walde der große, graue Wolf.

Die heiligen Hallen werden in Besitz genommen

Schulkonzert

Die Kinderaugen leuchteten. Ja, das klang gefährlich. Und dann die Musik dazu. Dabei ist “Peter und der Wolf” eines der besten Stücke über sanfte Strategien. Man sollte es George Bush und Condi jeden Tag vorführen.

Die Katze spielt sich ein
Die Katze spielt sich ein.

Realisiert vom Sinfonieorchester Wuppertal mit Thomas Braus als Sprecher. Er ist einer der besten Schauspieler, die ich kenne, und ich freue mich immer, wenn wir mit ihm arbeiten.

Nach dem Konzert:

Thomas Braus erklärt.

Auch diesmal ein voller Erfolg, der Mendelssohn-Saal der Historischen Stadthalle zweimal rappelvoll mit Grundschülern. Für meinen Geschmack hätte man es problemlos noch an einem weiteren Tag anbieten können. Warum wir es nicht getan haben, weiß nur das Orchesterbüro. (Mittwoch, 30.11.2005. Kontakt für Schulen: 0202 - 563-2614)

Instrumente ausprobieren

Braus-Tage II: Partikelgestöber.

Mittwochabend, 30.11. Citykirche Elberfeld. Seit sieben oder acht Jahren habe ich das Ensemble sonorfeo nicht mehr gehört. Ich war gespannt. Was dann kam, übertraf alle Erwartungen. Celan, in idealer Weise von Thomas Braus vorgetragen, dazu streng durchorganisierte und doch freie Musik von Ulrike Nahmmacher, Bettina Hagedorn und Matthias Nahmmacher. Eindringlich. Überzeugend. Phantasievoll.

Braus-Tage III: Kontrabass

Quasi als Zugabe: Thomas Braus mit dem “Kontrabass” in der Inszenierung von Johannes Weigand. Preview beim Lüntenbecker Weihnachtsmarkt, zwischen zwei Mozart-Flötenquartetten. Sehr gut. Die Premiere ist im Januar. Empfehlenswert.

Thema: Sinfonieorchester | Kommentare (0) | Autor: micha

Fehlende Beiträge

Donnerstag, 1. Dezember 2005 15:16

In diesem nahezu völlig bedeutungslosen Weblog, das bisher nur für einige Pelletsinteressierte und Freunde spannend war, fehlt gerade einiges. Die Datenbank wollte beim Wiederherstellen nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Deshalb dauert es noch, bis ältere Beiträge wieder da sind.

Also bitte nicht wundern, wenn Google oder Tuxmobil dich hier hingeschickt hat und du (noch) nichts findest.

Eine Regel gibt es: Wenn ich über eine Premiere oder einen Sänger, eine Sängerin positiv berichte, hat das einen Grund. Und wenn ich jemand nicht erwähne, obwohl er eine Hauptrolle in selbigem Stück hat, gibt es auch eine Grund. Würde ich anders, wäre es nicht hilfreich. Für keinen von uns.

Thema: in eigener Sache | Kommentare (2) | Autor: micha