Tre atti senza nome (/3)
Heute abend stand ein neuer Monitor vor uns Bühnenmusikern (”sul palco”). Zu klein, um immer indirekt mit reinzuschauen. Und das Licht aus der gegenüberliegenden Kulisse war ein Problem.
Die Sängerin, die morgens noch von Tränen erzählte, deklamierte lange Solopassagen, überzeugend und echt. “Ihr spielt das von Noten, aber wir haben alles auswendig gelernt”. Ja. - Diese Premiere sollte man nicht verpassen.
Das Orchester hat sich gegenüber der ersten Sciarrino-Produktion (Die tödliche Blume) deutlich gewandelt. Nur noch drei oder vier Leute opponieren offen gegen das Projekt, und machen trotzdem anständig Dienst. Der Rest versucht zu offensiv zu realisieren, was Sciarrino geschrieben hat.
Fotos gibt es heute keine. Die hier von der Gesangsstunde haben genug Wirbel gemacht. Meine Meinung: die Bühnen sollten ein eigenes Blog aufmachen. Da passiert so viel interessantes, es gäbe was zu berichten. Viele junge Menschen kommen ins Haus, die das Medium Internet täglich nutzen und nachschauen würden, wenn sie etwas gefesselt hat. Und Rentner, die Zeit haben und sich die Online-Geschichte aneignen wollen. Fans allerorten, nur bedienen muss man sie.

Freitag, 9. Juni 2006 15:26
Na, es gibt doch http://www.wuppertaler-buehnen.de...
Freitag, 9. Juni 2006 16:58
Ein eigenes Blog wäre aber noch interessanter, würde - wenn es gut ist - von Theaterkollegen aus der halben Republik gelesen und von den Fans geliebt werden.
Der Webspace ist schon da, Wordpress gibts kostenlos. Leute die schreiben können im Haus auch, also?