Samstag, 7. Oktober 2006 1:46
Das schlechte vorneweg: es wird nach Aussagen von Mitarbeitern keine eigene Pelletsproduktion bei der GESA geben. Man hat die Idee wohl wieder verworfen, nachdem man sich die Anforderungen bei der Produktion von zertifizierten Pellets angeschaut hat, vermute ich.
Und jetzt das Gute, und das ist eine Menge: GESA bzw. WSW vermarkten Westerwälder Holzpellets, die bekanntermaßen sehr gut sind. Auf der vorläufigen Preisliste, die ich am 30. September gesehen habe, gab es moderate Preise mit Staffelungen über die Abnahmemenge, d.h. höchster Preis bis 3,9 t, dann steigende Nachlässe ab 4 t, 8 t und 12 t.
Pellets gibt es lose oder im 1000 kg-Big-Bag, ebenso Sackware (15 kg), daneben Hackschnitzel in verschiedenen Trockengaden, Scheitholz und Holzbricketts. Wer es anschauen möchte, kann in die Essener Straße 59 fahren.
Am 30. September war auch “Tag der Holzpellets”. Und was habe ich gelernt? Der WDR wollte filmen, ging aber zu Freunden in den Keller, weil ich die Heizung vorführte und nicht aufs Telefon reagierte. Besucher erzählten von einem großen Heizungsproduzenten, der erst vor kurzem auf den Pelletszug sprang und zugekaufte Sachen vermarktet. Dummerweise mit einer neuen Steuerung, die nicht funktioniert. Nach 9 Monaten rumbasteln wird die Anlage zurückgenommen und wieder herausgerissen. Jetzt wollen die Bauherren eventuell Paradigma einbauen. Ich kann es nur empfehlen.
Und Styropor/Styrodur scheint ausverkauft oder künstlich verknappt zu sein. Handwerker haben anscheinend große Schwierigkeiten, Ware für Hausisolierungen zu bekommen.
Die Integrationstrupps der GESA haben offensichtlich losgelegt im Cronenberger Wald.