Samstag, 18. November 2006 1:47

So sieht der Bunker in einem gut gedämmten Holzhaus nach zwei Jahren aus: Erste Füllung, 5 Tonnen, vor mehr als 24 Monaten eingeblasen. Wenn es so weitergeht, reicht der Vorrat noch für 5 oder 6 oder 7 Wochen. Ist der Bunker leer, hole ich mir eine Tonne Westerwälder im Bigbag von der GESA zum teuren Winterpreis, mit dem Hänger. Und wenn der Winter wirklich vorbei ist und die ganze “es gibt keine Pellets und die sind teuer”-Hysterie nachläßt, lass ich den Bunker auffüllen. Zu einem niedrigeren Preis.

Wer wissen will, was die Insider sagen, soll das hier lesen:
Markus Mann, der Chef der Westerwälder Holzpellets GmbH, erzählt.
Und hier:
Deutscher Energie-Pellet-Verband
Durch die Erhöhung der Rohstoffpreise und die stark gestiegenen Nebenkosten sei der Pelletpreis im letzten halben Jahr auf einen Höchstwert von 250 Euro pro Tonne gestiegen. Nach Ansicht von DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt ist der Gipfel der Pelletpreisentwicklung aber nun überschritten. Zum Winter hin werde sich der Markt u.a. wegen neuer Produktionskapazitäten entspannen. Mittelfristig würden Pellets auch zunehmend aus Waldholz hergestellt werden. Selbst bei dem momentanen Preisen zwischen 200 und 250 Euro pro Tonne seien Pellets immer noch mindestens 20 Prozent billiger als Öl und Gas. Zudem sind Holzpellets im Gegensatz zu Öl und Gas nicht von der Mehrwertsteuererhöhung Anfang nächsten Jahres betroffen und werden weiterhin mit 7 Prozent besteuert, so Schmidt weiter.