Neuer Anlauf für eine bessere Baumschutzsatzung
Nachdem spektakuläre Fällungen von großen, schönen Bäumen wie der Kastanie an der Gotenstraße im Bezirk Ostersbaum mächtig Wellen geschlagen haben, gibt es neue Anstrengungen, einen vertretbaren Schutz zu erreichen. Von den Grünen kommt folgende Pressemitteilung:
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Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Wuppertal beschloss am heutigen Abend einstimmig nach Ablauf der gesetzlichen Frist ein neues Bürgerbegehren für eine Baumschutzsatzung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften zum Erfolg zu verhelfen. Michael Hohagen, Parteisprecher der Wuppertaler GRÜNEN:
“Die umfangreichen Baumfällungen der letzten Monate sind ein umwelt- und stadtentwicklungspolitischer Skandal, den die derzeitige Ratsmehrheit aus SPD und CDU – in diesem Fall mit Unterstützung der FDP und Graue Panthern – zu verantworten hat.”
Wie die GRÜNEN u.a. durch die vielen Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürgern erfahren haben, handelt es sich auch in einigen Fällen trotz Wegfall der Baumschutzsatzung weiter um illegale Fällungen.
Die von SPD, CDU und FDP viel beschworene Benennung von Bäumen als Naturdenkmäler als alternative Lösung, alte Bäume zu schützen, ist reine Augenwischerei. Von ca. 1800 gemeldeten Bäume wurden bisher nur rund 130 einstweilig als Naturdenkmal gesichert, da die Voraussetzungen dafür äußerst hoch sind.
In Zeiten hoher Schadstoffbelastungen und der fortschreitenden Klimaveränderung brauchen wir vor allem im städtischen Bereich jeden Baum.
“Wir sind zuversichtlich, dass die Naturschutzverbände ohne die dreimonatige Sammelfrist die erforderliche Anzahl von rund 11.000 Unterschriften für eine neue Baumschutzsatzung sammeln werden können. Unsere volle Unterstützung ist ihnen gewiss! “, so Michael Hohagen abschließend.
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Der Bericht des Umweltdezernenten über die Wuppertaler Situation im Natur- und Umweltbereich folgt – in meiner Stichwortversion – demnächst.
