Speed cabeling

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(in Frankfurt, via Pflasterstrand. Danke.)

Es ist später Abend im Deweerthschen Garten, eigentlich passt alles. Dann kommt Enrico aus Salerno und singt Folksongs zur Gitarre, naja, nicht besonders gut, und überhaupt, nach Studentenmusik am Morgen Mittag Abend hättest du gerne Ruhe. Mit den Kollegen reden und die Salate teilen. Ich deine Pute, du meinen Feta, das geht, schließlich gibst du auch meinem Kind Klavierstunden. Auch so ein Luxus, bei Tag betrachtet. - So geht das. …. Und das Konzert in der Musikhochschule? Eine gute Gelegenheit, Studenten auf der Bühne zu erleben, die ich noch nicht so gut kannte. Und “Six melodies” von Cage, arrangiert für Violine und Akkordeon, war für mich der Gewinn des Tages. Sehr cool. Thanks to Carolin & Kreske.

Das Orchester ging in die Ferien und prompt, als wäre es aufeinander abgestimmt, folgten an der Hochschule Tage, die voll und schnell waren, es gab so viel zu entscheiden in den Aufnahmeprüfungen, dass es mich an diese neue Sportart Speed Cabeling (via Tour-Blog) erinnerte. 50 junge Cello-Players in drei verschiedenen Aufnahmeprüfungen anhören, mit den Kollegen diskutieren und Ergebnisse aushecken, wie in Probespielen, nur mit anderen Rahmenbedingungen und Auswahlmechanismen. Die Bewerber für den neuen Bachelor spielten bedeutend besser als die durchschnittlich 10 Jahre älteren Bewerber für Master. Vielleicht liegt es daran, dass nun jeder Bachelor-Besitzer, egal wo und wie gut er ihn absolviert hat, sich für den Master-Studiengang bewerben darf. Im nächsten Jahr wird es eventuell beim Master eine Vorrunde geben, um Zeit zu sparen.

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Erholen, das tue ich jetzt mit richtig altem, schwerem Zeug. Hinterm Haus. Jeder anders, aber am Ende könnte es gut sein.

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Schnell geht es nicht, die Steine sind zu unterschiedlich, ab und zu kommt eine e-mail rein, und es liegt sich gut auf dem neuen Belag, darüber der Himmel mit Licht und Bäumen und Mauerseglern und Sehnsucht. Und dann gibt es noch einen, der ein Akrobatenleben spannender findet als Maloche. Worin wir uns wiederum ganz ähnlich sind.

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Autor: micha
Datum: Freitag, 4. Juli 2008 0:20
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