Sonntagmorgenschnellstart mit Ohneeingespieltgefühl

Ich saß rechtzeitig da und übte mit der Kollegin um die Wette, vor uns ein leerer Saal, aber als es dann wirklich losging, mit Tschaikowskys Romeo und Julia-Ouvertüre, wunderte ich mich: erst passiert lange Zeit fast nichts, alles verhalten und im piano, dann blätterst du um und das Stück bricht los. Nach zwei weiteren Seiten fühlst du dich wie beim Joggen, Hügel rauf und runter…

Und sonst? - Es hat Spaß gemacht, aber ich werde mich nie daran gewöhnen, dass manche erst im Konzert richtig aufdrehen und vorher in den Proben herumhängen. Das machts auf dem Podium noch schwieriger, als es an heiklen Stellen sowieso schon ist.

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Autor: micha
Datum: Montag, 22. September 2008 23:37
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