Mittwoch, 3. September 2008 0:02

[Klicken macht groß]
“Kommen Sie früher und rechnen Sie mit Schwierigkeiten die Bühne zu erreichen”, hieß es aus dem Orchesterbüro. Okay, üben muss ich eh noch, also früh losgehen. Was dann von den Protesten gegen den NRW-Tag zu sehen war, enttäuschte. Rockmusik vom Getränkelaster und ein paar Transparente, das war´s schon? Dabei fand ich die Ideen im Flyer “NRW-Tag versenken” teilweise richtig lustig, und auch die Frage der Kids, als sie mit dem Flyer aus dem “denn´s” kamen: “machst du da mit, Papa? du spielst doch da, oder?” Nein, ähm, ja, aber auf der anderen Seite der Absperrung. (Ich kannte mal einen Polizisten, der mit seinem Hund bei den Amis in Mutlangen Wache schob und zu uns draußen sagte: “macht bloß keinen …., Leute!”- Hm, nein, so krass war das Gefühl beim NRW-Tag nun doch nicht.

Und die Medien-Anja-Tanjas und -Mirko-Markos, die den Flyer gemacht haben, für umsonst vielleicht, ist ja für Freunde, die haben am Freitagspätnachmittag bestimmt nicht demonstriert, sondern irgendwo in der Sonne gechillt oder - gearbeitet.
Und der Abend? Gute Musik, viele Gäste, aber vor allem die Wuppertal-Bewegung mit der Nordbahntrasse (Foto oben) im Zentrum des Interesses. Eine neue Auszeichnung und Zustimmung, wohin man schaut. Ich hoffe, dass es dort jetzt richtig vorangeht.
