Beitrags-Archiv für die Kategory 'Geigenbau & Equipment'

Gnadenbrot

Dienstag, 10. August 2010 10:17

Sagt man bei Pferden. Ist es das hier auch, oder eher ein Reanimationsversuch?

Ich habe es durch Zufall bei einem Autoschieber gefunden, der es von einem klammen Kunden in Zahlung genommen hatte. Nach einer Stunde ausprobieren zwischen seinen Autos rückte er es unter Protest für einen zweistelligen Betrag heraus.

Wie üblich in dieser Preislage ist das Griffbrett wahrscheinlich aus Ebenholz, vielleicht aus einem anderen einigermaßen dunklen Holz, und kräftig eingefärbt. Es lohnt sich, es erstmal sauber zu machen und abzuschleifen.

Scheinbar eines der frühen e-Celli von Thomann, als sie versuchten, in die Domäne der Yamaha-Celli einzubrechen. Noch die allererste Elektronik, mit Miniklinke, und der Body viel zu schwer, das Ding drückt auf die Rippen, und gröber gearbeitet als bei den aktuellen Modellen (die inzwischen mit Shadow-Systemen kommen sollen).

Irgendeiner hat den Lack versaut, so dass es dann auch nichts mehr macht, den “Abstandshalter” auf der Rückseite neu zu befestigen. Umgedreht und verkleinert.

Mensur, Saitenlage, Steg: alles gut, aber eine angenehme Spielhaltung kann man ab Werk eigentlich nicht finden. Am linken Knie ist mir zu wenig Holz. Passende Reste von Birke Multiplex liegen schon hier. Wenn ich was geschafft habe, gibt es neue Bilder.

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Sehr schnell

Samstag, 26. Mai 2007 23:21

Donnerstag 14 Uhr beim Celloshop einen Stahlhammer-Stachel zum Nachrüsten fürs Jazz-Cello bestellt, Freitagmorgen in der Post – sagenhaft.

stahlhammer.jpg

Pickup fixieren, Steg markieren und abnehmen, alten Stachel raus, Hülse anzeichnen und absägen, alles wieder zusammenbauen – weniger als eine Stunde.

apt-flex-cello.jpg

Oben: neuer Apt-Flex-Tonabnehmer für Cello von Jonas Lohse. Sehr zu empfehlen, Top-Klang.

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Fotos vom Entstehen eines Cellos

Mittwoch, 23. Mai 2007 19:02

Wer sich dafür interessiert, hier gibt es eine schöne Galerie.

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Akupunktur im Geigenbau

Freitag, 16. Februar 2007 3:36

Hier in der Online-Ausgabe der Zeit. (Danke Leparachutist.)

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Cello-Nachschub aus Fernost

Sonntag, 10. Dezember 2006 23:10

Ein Bild wollte ich mir machen, was Eltern zur Zeit erwarten können, wenn sie drei oder vier oder fünftausend investieren möchten in ein Cello. Für den Nachwuchs, der Begabungen zeigt und übt…

Als ich die sehr steile Straße zum Geigenbauer hochfuhr, wußte ich, dass er mir gute Celli aus China zeigen wird. Dann hatte ich sie in den Fingern, das zweite war noch besser als das erste, und freute ich mich. Überraschend gut, in einer witzigen zurückhaltenden Weise auf alt gemacht, mit guter Ansprache und ausgewogenem Klang – da haben es alle schwer, die ihre ordentlichen europäischen, mittelmäßigen Schülercelli in der gleichen Preislage verkaufen wollen. Privatleute und Hersteller.

Das war am Donnerstag. Heute hörte ich, dass das bessere Cello schon weg ist. Nachschub ist kein Problem. Geigenbau Buntrock, Wuppertal, 0202-713369.

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Kein E-Cello in Sicht

Freitag, 3. November 2006 1:01

Ich habe gesucht, rumtelefoniert und Mails geschrieben, Kollegen gefragt, einen Suchauftrag bei ebay installiert und mich abgestrampelt – ohne Erfolg. Es gibt nichts zum Probieren: Das Travelcelo wird nicht mehr gebaut und Yamaha – ähm – zickt rum. Keine Instrumente zur Ansicht. Man reitet auf einem sehr hohen Ross.

Das Travelcelo kann man auf den Seiten des Celloshops immerhin noch besichtigen, aber verfügbar ist es nicht. Gebrauchte Instrumente gibt es keine, auch nicht bei der Erfinderin. Schade.

Travelcello

Und Yamaha? Wer viel unterwegs ist und ein zerlegbares Modell sucht, dürfte mit dem SVC50 oder dem SVC200 gut fahren. Allerdings wird in amerikanischen Foren häufig über die schlechte Saitenmechanik beim 200 geklagt (“you need a machine to change strings on your ‘lectrical”). Und “Gottesanbeterin” haben sie die klappbaren Modelle genannt. Ja, doch…

svc200

Ich würde die Dinger ja gerne testen, allein – in NRW hat das kein Händler vorrätig. Bei Yamaha angerufen und gefragt, ob man es zu einem Händler schicken lassen kann, ausprobieren und dann entscheiden – nein, der Händler muss es kaufen, wenn es bei uns rausgehen soll. Ich glaub ich muss doch mal einen Tag nach Rellingen fahren und denen die Bude durchschütteln – mit einem “Silent Cello”.

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