Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bücher/Noten/Editionen'

Spielfutter für hungrige Cellisten und Cellistinnen (darauf habe ich gewartet)

Donnerstag, 18. September 2008 10:22

Der Dortmunder Kollege Hauke Hack (lange nicht gesehen, herzliche Grüße!) hat ein tolles Angebot mit originalen und schön bearbeiteten Kompositionen für Cello-Ensemble aufgebaut. Sehr zu empfehlen!

Thema: Bücher/Noten/Editionen, notiert und unnotiert, üben und unterrichten | Kommentare (0) | Autor: micha

“Bach war auf Mucke”

Montag, 8. September 2008 21:56

Ein sehr schönes Interview mit Ton Koopmann über Buxtehude, Bach und den verschollenen Teil der Kunst der Fuge findet sich hier bei Welt-Online Kultur. Hundertprozent lesenswert und sehr amüsant (via jpc).

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Bücherschnäppchen bei Zweitausendeins

Donnerstag, 14. August 2008 23:39

Otto Möckels “Geigenbaukunst”, früher 100 €, jetzt für 10, gibt es bei Zweitausendeins, und andere musikbezogene Sachen. Jonas hat Einzelheiten in seinem Kontrabassblog.

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3 an 4, 10 an 9 (Vc II)

Dienstag, 17. Juni 2008 9:43

Schubert, Streichquintett C-Dur, ein Stück, durch das man regelrecht “surfen” kann, wenn man gute Kammermusikpartner hat. Mmm, ja, hatte ich…

Damit es händelbar wird:

3 kopieren, links an 4
(bei der Wiederholung der Exposition in Takt 80 und 81 blättern und das dort reinschreiben - und übrigens, über 154 scheint “Klammer 1″ zu fehlen - der Akkord kommt nur beim erstenmal)

10 kopieren, rechts an 9

11 kopieren, Originalseite durchstreichen, damit man nicht aus Versehen anfängt, sie zu benutzen, Kopie links an 12

16 kopieren, links an 14 kleben, in Takt 219 “blättern!” schreiben

Pfeil eintragen in Original 16 in Takt 219

- So kann´s funktionieren. Ohne nicht, es gibt keine Zeit zum blättern.

Warum ich das hier hinschreibe? Damit ich es beim nächstenmal reproduzieren kann, denn die von der Kollegin Uta aus E. sehr gut präparierte Bärenreiter-Stimme gehörte nicht mir und ging zurück in den Stimmensatz.

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Beimel neben Berg

Sonntag, 25. Februar 2007 1:30

noten.jpg

Endlich Noten sortiert. Komponisten mit viel aufgelaufenem Material bekommen ein eigenes Brett, die anderen jeweils eines für den gemeinsamen Anfangsbuchstaben. So landet mneme von Thomas Beimel neben der Cellostimme von Bergs Violinkonzert. Nicht schlecht.

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Trivalence I

Montag, 5. Februar 2007 0:57

kuwahara_trivalence_partitur.JPG

Trivalence I für Flöte, Mandoline und Violoncello, Konzert vom 25. Januar 2007 in der Musikhochschule mit Sachiko Yoshida, Flöte, Susanne Herre, Mandoline und MH, Violoncello.

Kraftvolle Musik von Yasuo Kuwahara, phantasievoll, spannend, tolle Geschichten, aber schwer zu koordinieren.

Im November werde ich gefragt: “Es gibt wieder ein Studenten-Dozenten-Konzert im Januar, möchtest du mitmachen?” - Ich sage ja und finde mich in einem Projekt mit einem japanischen Stück wieder, die Noten sind von Oktavformat (oder so) auf Din-A4 herunterkopiert. Vor jeder Note ein Zeichen, oft kann ich nicht lesen, ob es ein Auflöser oder ein Kreuz ist. Offensichtlich sehr genau notiert, aber - für mich - zu klein. Es gibt keine Aufnahme, jedenfalls keine mit Label-Code, die man beschaffen könnte. Das Stück ist nicht verlegt.

Wir bekommen glücklicherweise größere Noten aus Kobe/Japan und erfahren, dass es eine europäische Erstaufführung sein wird. Die beiden Musiker-Kolleginnen werden dem Stück sehr gut gerecht und haben von Anfang an mächtig Vorsprung. Susanne ist mit dem Werk des Komponisten vertraut und kann japanisch mindestens ansatzweise. Sachiko kommt aus Japan und hat ganz genaue Vorstellungen von der Musik. Bis zum Schluß ein großer Ansporn für mich.

Susanne hält frei eine gelungene Einführung, wir sind gespannt, ob wir im Konzert die verschiedenen Zeitstränge - an manchen Stellen hat jede Stimme ein eigenes Tempo - gut koordinieren können, so wie es gefordert ist.

Fazit: Das Stück war am Konzerttag auf einem sehr anständigen Level und es hat großen Spaß gemacht.

Und jetzt?

Wir haben kleine Schreib- oder Übertragungsfehler entdeckt, aber es gibt noch keinen Verlag für Trivalence I.
Wir haben einen Mitschnitt, aber noch keinen Rundfunk-Aufnahme.

Dieses Stück hätte beides verdient.


3_kuwahara_spielen_425.JPG

[Sachiko muss schnell blättern, Susanne wartet auf den nächsten Einsatz und Micha ist beim Tremolo auf "Gis". Klicken macht groß, Foto von Daniel, danke!]

Sachikos Kommentar (hier): ich habe mit susanne und micha richtig spaß gemacht. ich glaube, dass herr kuwahara auch auf dem himmel froh ist.

Thema: Bücher/Noten/Editionen, Musikhochschule | Kommentare (2) | Autor: micha

Neue Popper-Ausgabe bei Bärenreiter

Dienstag, 25. April 2006 23:06

Neu, nun ja, - 2004. Bisher kannte ich diese Ausgabe nicht. Eine Schülerin brachte sie mit.

Hohe Schule des Violoncellospiels

Wieder einmal zeigt sich, dass Unterrichten Geben und Nehmen ist. Denn der Herausgeber Martin Rummel hat die Etüden und Poppers Anweisungen ausführlich kommentiert. Wir haben in der Stunde nur den Kommentar zur Etüde Nr. 1 überflogen, aber das hat schon gereicht, mein Interesse zu wecken.

David Popper: «Hohe Schule des Violoncellospiels». Vierzig Etüden für Violoncello solo op. 73. Hg. v. Martin Rummel. Bärenreiter BA 6978. ISMN M-006-52515-7. 2004.

Und irgendwann werde ich mich durch diese amerikanische Seite über die Etüden op. 73 auf www.cello.org auch noch durchkämpfen.

Thema: Bücher/Noten/Editionen, üben und unterrichten | Kommentare (2) | Autor: micha