Beitrags-Archiv für die Kategory 'notiert und unnotiert'

Runter_vom_Sofa! Kulturtipp 32:
“A priori, a posteriori”
von der Compagnie Le Chemin

Mittwoch, 12. September 2012 0:44

Koproduktion von “die börse” und “Wuppertaler Werkstatt”
Uraufführung: 13. September 2012, 19:30 Uhr, Eintritt: 3,- /4,-
die börse, Wolkenburg 100, 42119 Wuppertal

Camilo schreibt: “Seit Mai/Juni 2012 haben wir uns regelmäßig getroffen, um zu tanzen. Jeder von uns hat seinen Tanzstil eingebracht und sich mit den anderen ausgetauscht. Im Dialog wurden so Hip Hop und RnB in Verbindung mit Modernen Tanz gebracht. Dazu gekommen sind zwei Musiker und ein Videokünstler, die diesen Austausch auf ihre Kunstformen ausgeweitet haben. So ist unsere Compagnie “Le Chemin” entstanden.

Unser thematischer Antrieb war der Text: “A priori, a posteriori” von Kant. So ist unser Stück entstanden. Ein Stück, das ausdrücken soll, wie wichtig unser Leben für uns ist. Die Choreographie wird eine spontane Art des Zusammenwirkens zwischen Musik, Bild und Bewegung. Denn Musik ohne Tanz gibt es nicht. Und Tanzen ist Leben.

Die beiden Musiker Michael Hablitzel und Milan Fey teilen sich die Texte und deren Vertonungen. Videomaterial von Jens Mühlhoff wird sich zwischen Hauptelement, Vordergrund und Hintergrund bewegen.

Zwei Arten von Musik (Live-Aktion und computergesteuert), zwei Arten der Darstellung (Live-Aktion und Projektion), zwei Ebenen der Bühnengestaltung (Realität und manipulierte Realität).

Künstlerische Leitung: Milton Camilo

gefördert von: LAG Soziokultur NW (aus Mitteln des Ministerpräsidenten des Landes NRW), Kulturbüro Wuppertal und procuratio”

Thema: , Musik, notiert und unnotiert | Kommentare (0) | Autor:

Der Blick nach innen – Looking inward

Mittwoch, 13. Juli 2011 0:01

Graeter/Schlotte/Hablitzel in Peter Kowalds “Ort”, als hundertneunzigster Tag von Rolands großem Musikmarathon. Drei Celli auf der Bühne, das gefiel mir sehr.

Roland berichtet in seinem Weblog. Ich kannte ihn schon von einem Konzert in Köln, von Sue Schlotte hatte ich viel gehört, sie aber noch nicht erlebt. Es ist ein intensives Kennenlernen und – wie so oft bei improvisierter Musik – eine Reise nach innen. Du spürst plötzlich viel genauer, wie du dich den Tag über gefühlt hast, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Dank an die Kollegin und den Kollegen für den musikalischen Gedankenaustausch!

Roland Graeter’s Musikmarathon takes over the legendary “Ort” at Wuppertal Luisenstraße.

Playing improvised music with two “cello brothers” (and on of them a “sister”!) is adventurous as always, but this time also an intensive look inside myself.

Thanks to my musical partners for very interesting talks, with cello and without!

Thema: Musik, notiert und unnotiert | Kommentare (0) | Autor:

Playing Cello – ein kleiner Rückblick: Klangdrang, Skulpturengarten und Kammermusik mit Harfe

Montag, 18. April 2011 0:43

Die Stimmung offen und warm, die Kirche märzwinterkalt, das musikalische Ergebnis nicht vorhersehbar, aber höchst spannend und inspirierend – so war “Klangdrang” für mich.

(Screenshot: WZ)

In der Reihe “Tonleiter” im Skulpturengarten von Tony Cragg zu spielen ist eine Ehre … Bericht in der WZ hier, die Konzertankündigung der Cragg Foundation hier (pdf).

Und schließlich ein Einspringerjob, der es in sich hatte: Takemitsu “A Way A Lone” – gewidmet den Menschen in Japan, dann spektakuläre Stücke für Streichquartett und Harfe von Tournier und Debussy und schließlich das g-moll-Quartett von Debussy. Die WZ schreibt darüber hier.

Thema: Musik, notiert und unnotiert, Sinfonieorchester | Kommentare (0) | Autor:

Runter_vom_Sofa! Kulturtipp 31: Bossa Sempre Nova mit Dagmar Jungbluth

Freitag, 19. Dezember 2008 21:51

Dagmar Jungbluth

Es ist wieder ein Familientreffen, sozusagen, und ich freue mich sehr darauf: Dagmar steigt am Sonntag, 21.12.2008, ab 11 Uhr im Cafe Ada bei Bossa Sempre Nova ein.

Regina singt immer noch nicht ihre eigenen Songs, obwohl manche ganz sicher podiumsreif sind, aber … sometimes you have to wait for things to happen.

Frühstück im Ada kann ich für den Sonntag wärmstens empfehlen! Start ca. 11 Uhr, Kinderbetreuung inclusive.

Mit:
Regina Advento, vocal
Christoph Iacono, piano
Lutz Griebel, guitar
Dagmar Jungbluth, percussions
Micha Hablitzel, cello

Thema: Kulturtipp, notiert und unnotiert | Kommentare (2) | Autor:

Spielfutter für hungrige Cellisten und Cellistinnen (darauf habe ich gewartet)

Donnerstag, 18. September 2008 10:22

Der Dortmunder Kollege Hauke Hack (lange nicht gesehen, herzliche Grüße!) hat ein tolles Angebot mit originalen und schön bearbeiteten Kompositionen für Cello-Ensemble aufgebaut. Sehr zu empfehlen!

Thema: Bücher/Noten/Editionen, notiert und unnotiert, üben und unterrichten | Kommentare (0) | Autor:

“Bach war auf Mucke”

Montag, 8. September 2008 21:56

Ein sehr schönes Interview mit Ton Koopmann über Buxtehude, Bach und den verschollenen Teil der Kunst der Fuge findet sich hier bei Welt-Online Kultur. Hundertprozent lesenswert und sehr amüsant (via jpc).

Thema: Bücher/Noten/Editionen, notiert und unnotiert | Kommentare (0) | Autor:

Les arènes de Montmartre

Freitag, 22. August 2008 11:37

Le mercredi 23 juillet: place au grand Manu Katché! Il a joué avec les plus grands dont Sting et Peter Gabriel… On n’en dit pas plus. Précipitez-vous, les places sont limitées! (Zitat von hier.)

“C´est complet!” sagte eine junge Französin am späten Nachmittag im Büro von Festival Paris zu mir, “aber Sie können das im ganzen Viertel hören.” Okay…. leicht frustriert ging ich wieder raus, und hörte zufälligerweise den Soundcheck. Was für ein Klang!

Praktischerweise gab es einen schönen Platz auf der Mauer, nicht bequem, aber mit dem Versprechen, besten Sound und gute Sicht zu haben. Zwei Stunden diesen Platz blockieren, lesen, Leute gucken, dann gings los. Nebenan wurde gefilmt. Ein sehr schönes Konzert, dort umsonst und draußen, jetzt in kleinen Stücken bei youtube (und da haben sie sich erst warmgespielt).

Marcin Wasilewski (Klavier) und Slawomir Kurkiewicz (Bass) hatte ich schon mit Tomasz Stanko im Rex in Wuppertal gesehen, sagenhaft, aber Alex Tassel und den überragenden Rick Margitza kannte ich noch nicht.

Merci, Messieurs!

Über Paris, über Reisen mit neugierigem jungem Volk in einem altem Schlitten, über Staub und Tempo in der Metropole und die Ruhe in den Vogesen danach, über den See und den ganz anderen Rhythmus bei Demeters im württembergischen Allgäu, über Menschen dort und Erdrutsche, die auch da passieren, schreibe ich später. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Thema: notiert und unnotiert | Kommentare (0) | Autor: