Michael

Foto: Karl-Heinz Krauskopf
Micha Hablitzel, experimentierfreudiger Musiker und Cellist im Sinfonieorchester Wuppertal, studierte in Stuttgart und Düsseldorf. Zuvor erhielt er Unterricht bei Helge Voit (Württembergisches Staatsorchester) und Einblicke ins Konzertleben durch dessen Kammermusikreihe “Holzgerlinger Konzerte”. Vor der Aufnahmeprüfung war er bei Christof Neundorf einem analytischen und strengen Unterricht ausgesetzt, der ihn für die Musikhochschule fit machte und bis heute als Vorbild für das eigene Unterrichten dient.

Foto: Karl-Heinz Krauskopf
Er studierte in Stuttgart Violoncello bei Prof. Rudolf Gleißner (danke!) und Kammermusik beim Melos-Quartett. Bei Prof. Johannes Goritzki in Düsseldorf legte er das Konzertexamen ab.
Weitere Impulse erhielt er durch Kurse beim Fine Arts Quartett (USA, Stuttgart 1988), bei Arto Noras (Wien 1989), David Geringas (Wien 1990) und Wolfgang Boettcher (Sindelfingen 1992, Bückeburg 1992 und Hitzacker 1993).

Foto: Daniel Häker

Foto: Meinhard Koke
Nach Zwischenstationen in Neuss und Bielefeld arbeitet Michael Hablitzel seit 1996 als Co-Solist der Celli im Sinfonieorchester Wuppertal. Ein wilder, drei Jahre währender Ausflug in die Salonmusik mit dem “Franz-Lehar-Ensemble” brachte einzigartige Erfahrungen und hinterließ keine offensichtlichen Schäden, genau wie die Mitarbeit im “Ensemble 5356? – einer Art Sondereinsatzkommando für Neue und Neueste Musik.
Er spielt regelmäßig im Kammerorchester “Westdeutsche Sinfonia”, war in zahlreichen Kammermusikprogrammen in der Reihe des Sinfonieorchesters im Mendelssohn-Saal der Historischen Stadthalle vertreten und bei “Musik auf dem Cronenberg” zu hören, u.a. mit den Goldberg-Variationen in der Fassung für Streichtrio.
Ausflüge in improvisierte und freie Musik führten zur Zusammenarbeit mit dem Trompeter Matthias Schriefl, Köln, und zu Triokonzerten mit Christoph Irmer (Violine) und Andreas Bär (Saxophon). Im Frühjahr 2008 startete die Zusammenarbeit mit Regina Advento (Gesang), Lutz Griebel (Gitarre) und Christoph Iacono (Klavier) im Projekt “Bossa Sempre Nova”.
Micha Hablitzel unterrichtet seit April 2005 Cello und Orchesterstudien an der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal.
Ensemble 5356, Kritik im Online Musik Magazin
Expressionisten-Trio: Museumsseite, Musenblätter


Fotos: Karl-Heinz Krauskopf

Sonntag, 21. Juni 2009 13:42
“endlich kommt´s, das lang erwartete bild vom paten der cello-mafia. hier auf frischer streichtat erwischt, im finstersten zwielicht einer einschlägig bekannten multikultikneipe. ;-)”
danke fürs veröffentlichen!
khk
Freitag, 31. Juli 2009 9:03
Wie schön!! Micha in Celloaction im www zu finden!
Die besten Wünsche fürs weitere Schaffen!
ein uralter Schulfreund
Samstag, 1. August 2009 15:33
jaaaaa …
du bist mir seeeehr gut in Erinnerung!
Mittwoch, 25. Juli 2012 10:42
Hallo Michael, lange, lange ist es her, dass wir auf die gleiche Schule gingen (Albert-Einstein-Gymnasium in Böblingen), du hast lange vor mir Abi gemacht. Witzig, wen man im Netz so alles treffen kann nach so langer Zeit. Ich war auf der Suche nach etwas ganz Anderem, als ich über deinen Namen “stolperte”. Schön, dass du dich mit zeitgenössischer Musik beschäftigst. Alles Gute, viel Erfolg und viel Freude, Petra