Einladung zum Cello-Vorspiel in der Eichen-Apotheke auf dem Ölberg

Am Montag probieren wir etwas neues aus – das erste Cello-Vorspiel in der umgebauten Eichen-Apotheke auf dem Ölberg. Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, spielen Werke von Haydn, Schubert, Lalo und Martinu. Beginn um 18:00 in der Marienstraße 18 in Elberfeld.

Eichen-Apotheke

Programm:

Jana Schlomann und Ingrid Richter: Lalo Cellokonzert, 1. Satz
Yuli Wei und Ingrid: Haydn Cellokonzert D-Dur, 1.Satz
Qiaoshu Zheng und Ingrid: Haydn Cellokonzert D-Dur, 2. Satz
Jeremy Sommer und Jonas Föckeler: Arpeggione-Sonate, 1. Satz
Leonardo Pedroza, Paulo Francke Negreiros und Timon Landen: Martinu Trio für Flöte, Cello und Klavier

Der Eintritt ist frei, Spenden in den Hut sind willkommen.

The Ossenbeck Project

Video vom ersten Auftritt bei der der Eröffnung des Ateliers KuKuNa (Kunst, Kultur, Natur) des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen am Wupperufer in der Hünefeldstraße.

Hier noch als Trio, zukünftig auch als Quartett.

Charles Petersohn schreibt dazu:

“Das Quartett OSSENBECK mischt Zeiten, Stile und Genres.
Ein Mix aus Klassik, Neuer Musik, Weltmusik, Jazz und technoiden Soundscapes.

Die Musiker eint Neugier und die Herausforderung, unbetretene Terrains zu erforschen. Orchestermusiker widmen sich der Popkultur, einem Feld, das sich von der Orchester-Routine total unterscheidet. Ein DJ und Soundtüftler fühlt sich durch die Musik, an der er Teil hat, beschenkt. Im Endeffekt ist es wie fast immer. Menschen finden zueinander, tauschen sich aus und schöpfen aus dem, was sie in den Ring oder den Topf werfen können. Das Ergebnis ist unvorhersehbar. Kammermusikalischer Glitch.”

Nächste Auftritte als Quartett mit Charles Petersohn, Ulrike Nahmmacher, Salome Amend und Michael Hablitzel:

16. August – Orientexpress, Schwelm, Haus Martfeld
22. August – Viertelklang, TalTonTHEATER, Elberfeld

Wieder Bach Johannespassion, diesmal: Opernhaus

johannespassion

Schon am Karfreitag war es spannend. Ein einziger großer Lern-Trip. Du kommst nicht aus der Alten Musik, das weißt du, aber du versuchst dich anzunähern.

Als Continuo-Cellist begibst du dich auf die Reise durch eine wunderbar reiche Recitativ-Welt. Und wie sagte Jos van Veldhoven? Die Rezitative immer mit dem Text: Ist das Wort lang … lang! Ist das Wort kurz … kurz!

Die Westdeutsche Zeitung berichtete hier über den Abend.

Im Gegensatz zum Rezensenten Daniel Diekhans gefiel mir am Karfreitag der Beitrag von Hennig Klocke als Evangelist und in seinen Arien sehr und ich war außerordentlich froh, dass er für den erkrankten Kollegen eingesprungen war.

Nun also im Opernhaus, in einer szenischen, dem Vernehmen nach abstrahierenden Adaption von Philipp Harnoncourt und unter der musikalischen Leitung von Jörg Halubek. Ich bin gespannt!