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Saisonabschluss, erster Teil: Open-Air auf dem Laurentiusplatz

Das Sinfonieorchester Wuppertal hat die neue Spielzeit mit einer ausverkauften und umjubelten Aufführung von Beethovens 1. und 9. Sinfonie vor drei Tagen festlich eröffnet.

Ein kurzer Blick zurück: Mit einer gut besuchten Open-Air-Gala auf dem Laurentiusplatz schickten wir unsere Zuhörer in die Sommerpause.

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Die Stimmung gut, das Wetter okay, die Menschen freuten sich. Bald jedoch zeigte sich die Folgen einer Fehlentscheidung im Vorfeld: ein großer Bereich vor der Bühne war bestuhlt und die Sitzplätze verkauft worden, um “Kämpfe um die Plätze zu vermeiden”. Es kam Kurkonzert-Atmosphäre auf. Als von der Seite lang anhaltend störende Zwischenrufe mit Kritik an der Veranstaltung zu hören waren, konnte niemand richtig reagieren. Etliche Zuhörer hätten sich wahrscheinlich ohne Bestuhlung zu den Störern hinbewegt und sich auf Gespräche mit ihnen eingelassen, um sie zu beruhigen oder abzulenken. So aber blieb Orchester und Publikum nichts anderes, als die Zwischenrufe zu ertragen.
Nächstes Mal wenn dann bitte mit einem kleinen bestuhlten Bereich. Für die wirklich bedürftigen.

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Fotos: Romano Amend, www.romanodesign.de

2013 waren es über 3000 Zuhörern an zwei Abenden – Stummfilm mit Live-Musik und Sinfonische Werke. Die Leute saßen sogar auf den Dächern.
Warum machen wir das nicht jedes Jahr? Es wäre ein schönes Geschenk an unser Publikum.

Die Zuhörer waren 2013 näher an Dirigent, Musikern und Musikerinnen. Man sollte den Zugang nicht erschweren, hier nicht und nicht im Internet. Nach der Fusion mit den Wuppertaler Bühnen die Website des Orchesters abzuschalten und auf die Seite der Bühnen umzuleiten, ist schmerzhaft und sollte revidiert werden. Hierzu später mehr.

Bericht von 2013:

Einladung zum Cello-Vorspiel in der Eichen-Apotheke auf dem Ölberg

Am Montag probieren wir etwas neues aus – das erste Cello-Vorspiel in der umgebauten Eichen-Apotheke auf dem Ölberg. Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, spielen Werke von Haydn, Schubert, Lalo und Martinu. Beginn um 18:00 in der Marienstraße 18 in Elberfeld.

Eichen-Apotheke

Programm:

Jana Schlomann und Ingrid Richter: Lalo Cellokonzert, 1. Satz
Yuli Wei und Ingrid: Haydn Cellokonzert D-Dur, 1.Satz
Qiaoshu Zheng und Ingrid: Haydn Cellokonzert D-Dur, 2. Satz
Jeremy Sommer und Jonas Föckeler: Arpeggione-Sonate, 1. Satz
Leonardo Pedroza, Paulo Francke Negreiros und Timon Landen: Martinu Trio für Flöte, Cello und Klavier

Der Eintritt ist frei, Spenden in den Hut sind willkommen.

The Ossenbeck Project

Video vom ersten Auftritt bei der der Eröffnung des Ateliers KuKuNa (Kunst, Kultur, Natur) des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen am Wupperufer in der Hünefeldstraße.

Hier noch als Trio, zukünftig auch als Quartett.

Charles Petersohn schreibt dazu:

“Das Quartett OSSENBECK mischt Zeiten, Stile und Genres.
Ein Mix aus Klassik, Neuer Musik, Weltmusik, Jazz und technoiden Soundscapes.

Die Musiker eint Neugier und die Herausforderung, unbetretene Terrains zu erforschen. Orchestermusiker widmen sich der Popkultur, einem Feld, das sich von der Orchester-Routine total unterscheidet. Ein DJ und Soundtüftler fühlt sich durch die Musik, an der er Teil hat, beschenkt. Im Endeffekt ist es wie fast immer. Menschen finden zueinander, tauschen sich aus und schöpfen aus dem, was sie in den Ring oder den Topf werfen können. Das Ergebnis ist unvorhersehbar. Kammermusikalischer Glitch.”

Nächste Auftritte als Quartett mit Charles Petersohn, Ulrike Nahmmacher, Salome Amend und Michael Hablitzel:

16. August – Orientexpress, Schwelm, Haus Martfeld
22. August – Viertelklang, TalTonTHEATER, Elberfeld