Johann Christoph Friedrich Bach – Sonate A-Dur und Veracini – Violinsonate e-moll op. 2
Bei Kammermusik im Ensemble Sonare entdeckt:
Die Sonate A-Dur für Violoncello und Basso Continuo von Johann Christoph Friedrich Bach und die Violinsonate e-moll aus opus 2 von Francesco Maria Veracini.
Johann Christoph Friedrich Bach, dem “Bückeburger Bach”, gelang mit der Sonate für Violoncello und B.C. A-Dur aus seiner Sammlung “Musikalisches Vielerley” ein tolles Stück. Sehr gut geschrieben, mit reichhaltigen Motiven und überraschenden Wendungen, schönen Dur-Moll-Wechseln.
Es bietet viele Gelegenheiten für Verzierungen nach eigenem Geschmack und ist nicht kurz. Drei ausgedehnte Sätze: Larghetto, Allegro und Tempo di Minuetto.
Friedrichs Sonate wurde 2010 vom Amadeus Verlag in Winterthur neu herausgegeben mit der ISMN-Nummer 979-0-015-17330-1.
1992 war ich Kursteilnehmer beim Meisterkurs von Wolfgang Boettcher im Bückeburger Schloss. Wolfgangs Erzählungen machten Friedrich Bach auf eine schöne Weise präsent.
Auch Veracini ein lohnendes Stück: virtuos und gesanglich in der Violine, viel “Oper”. Lange Passagen lassen sich gut mit Violine plus Cello allein spielen, was vor allem dem zweiten Satz einen schönen Duo-Charakter verleiht.
Saisonabschluss, zweiter Teil: Kammermusik auf dem Ölberg
Cellokonzerte von Haydn und Lalo, Kammermusik von Schubert und Martinu.
Studentinnen und Studenten, die zuerst probten, dann spielten und zuhörten, oder einfach so vorbeikamen.
Dazu spontan eintretende Besucher vom Ölberg, insgesamt Menschen aus sechs oder sieben Nationen – das Vorspiel in der renovierten und umgestalteten Eichenapotheke zu Beginn der Sommerferien war gut besucht und ein schöner Erfolg.
Ein Experiment, das sich gelohnt hat und wiederholt wird.









